Fettspinne

Allgemein

Die Fettspinne erreicht je nach Geschlecht eine Körperlänge von 4 bis 7 Millimeter. Männchen bleiben mit 4 bis 5 Millimeter deutlich kleiner als ein Weibchen. Namensgebend für diese Art ist die Tatsache, dass ihr Körper fettig glänzt. Ihr Vorderkörper weist dabei eine rotbraune bis fast schwarze Färbung auf.

Lebensweise, Biologie

Die Fettspinne ist eine der hausbewohnenden Spinnenarten. Man findet sie in Wohnungen, auf Dachböden, in Kellern, in Schuppen und aussen an Hauswänden und auch in freier Natur. Erwachsene Männchen und Weibchen erscheinen das ganze Jahr über.

Die Gewebe der Fettspinnen zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Fäden nach allen Richtungen gespannt sind, so dass das Ganze durch seine scheinbare Unordnung auffällt. Für seine hellroten Eier webt das Weibchen einen Sack, den es an einer Unterlage befestigt. Die Fettspinne ist sehr genügsam und kann auch über längere Zeit ohne Nahrung auskommen. Die Fettspinne gilt als ausgesprochen standorttreu.

Die Paarungszeit erstreckt sich über das Frühjahr und den Herbst. Kurze Zeit nach der Begattung spinnt das Weibchen einen Kokon und bewahrt ihn am Rande ihres Netzes auf. In den Kokon legt das Weibchen ihre Eier. Als Teil der Brutpflege schützt das Weibchen den Kokon. Nach dem Schlupf verbleiben die Jungtiere noch einige Zeit im Netz der Mutter, bevor sie in die Selbständigkeit entlassen werden.

Vorbeugung

Reinigung der von Spinnennetzen befallenen Stellen und Flächen, sowie Behandlung mit Langzeitinsektizid. Behandlung jährlich wiederholen!